Was Solidarische Landwirtschaft bedeutet

Gemüseacker mit langen Reihen Kohlrabi und Kohl, am Feldrand Obstbäume und Sträucher.

CSA steht für „Community Supported Agriculture“, auf Deutsch Solidarische Landwirtschaft. Der Unterschied zu einem Gemüseabo ist kein sprachlicher, sondern ein grundsätzlicher.

Nicht Ware, sondern Anteil

Bei einem Abo kaufst Du ein Produkt. Bei uns übernimmst Du einen Anteil an den Kosten eines Hofes – und bekommst dafür einen Anteil an dem, was er hervorbringt. Fällt eine Kultur aus, tragen das alle gemeinsam. Gerät eine besonders gut, profitieren alle.

Warum das den Anbau verändert

Weil die Einnahmen im Voraus feststehen, muss der Hof nicht auf Marktpreise reagieren. Er kann viele Sorten anbauen statt weniger ertragreicher, auch alte Sorten, die im Handel keinen Platz mehr finden. Und er kann in den Boden investieren, statt ihn auszunutzen.

Wie die Beiträge zustande kommen

Einmal im Jahr, etwa im Mai oder Juni, legt das Team auf der Mitgliederversammlung die Zahlen offen: was das vergangene Jahr gekostet hat, was für das kommende geplant ist. Auf dieser Grundlage werden Budget und Beiträge gemeinsam festgelegt.

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